61:0

Mir tut immernoch alles weh! An diesem Mittwoch war es endlich soweit. Ich hatte mein Debüt im 15er Rugby und in der Mannschaft der Universität Sussex. Vorher trafen wir uns zur gemeinsamen Fahrt nach London und unsere Kapitänin und der jüngere der Trainer übernahmen den Papierkram.



Natürlich war mir vor dem Spiel verdammt schlecht. Doch das kenn ich ja schon von mir. Nach dem ersten erfolgreichen Gedränge ging es mir blendend und ich wunderte mich wie schnell der Halbzeitpfiff kam. Tatsächlich war es körperlich aber wahnsinnig anstrengend und als ich für die letzten zehn Minuten des Spiels ausgewechselt wurde war ich nicht wirklich enttäuscht darüber.



Mit den sportlichen Details verschone ich euch, aber eins muss gesagt werden: WIR HABEN SOWAS VON GEWONNEN! Unser Gegner, die London School of Economics, kam nie dazu sich in unserer Hälfte des Spielfeldes aufzuhalten. Obwohl deren Gedrängespieler einiges mehr an Gewicht und Größe mitbrachten, war es unsere Seite die das Gedränge dominierte und über den Platz schob um Meter um Meter zu gewinnen.


Natürlich konnte ich mich zurück in Brighton nicht vor der Siegesfeier drücken und war bis ein Uhr Nachts mit den Ladys unterwegs.



Im Laufe der Feier wurde ich NATÜRLICH, denn wir sind ja in Brighton, nach meiner sexuellen Orientierung gefragt. Ich antwortete ehrlich und eine der Ladys sah tatsächlich enttäuscht aus. Sehr iritierend! Ich muss wohl mal mein Auftreten überdenken!
Im April geht die Rugbymannschaft für eine Woche auf Spanientour und ich überlege noch ob ich mich dem anschließe, oder nicht. Klingt nach viel Rugby, nicht weniger Alkohol und ner Menge Spaß mit den Mädels. Wir werden sehen!

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