Flucht
Mein Abschied verlief in zwei Phasen.
Die erste Phase ermöglichte mir meine Familie, denn Oma sponsorte die überteuerten Flüge in die Heimat um Ostern mit der Familie zu verbringen. Es ist erstaunlich wie anders man seine Familie wahr nimmt, wenn man von Heimweh geplagt nach Hause kommt. Nicht mal an Weihnachten liegt soviel Harmonie im Haus. Ich habe jede Minute genossen. Nur der Gedanke noch einmal zurück nach Toulouse zu müssen verdarb mir die letzten Tage.Doch letztlich war es nur eine Nacht und die war mit nur 4 h Schlaf auch noch recht kurz. Immerhin wurde ich bis in die frühen Morgenstunden von meinen französischen Mitbewohnerinnen, Studienfreunden, Rugbyteamkolleginnen und sogar dem Coach gefeiert.

Am nächsten Morgen packte ich dann meine Sachen um mich auf die 10 stündige Zugfahrt nach Dünkirchen zu machen. Dort wollten mich die Wahlschottin und ihr Traumprinz einsammeln um mir zur flugfreien Flucht auf die Insel zu verhelfen.
Damit begann die zweite Phase.
Nach einer weiteren kurzen Nacht befuhren wir kurz vor 08:00 Uhr die Fähre von Dünkirchen nach Dover.

Wo wir in Frankreich noch in Nebel gehüllt waren begrüßte uns in Dover die Sonne und schon fiel der erste französische Stress von mir ab. Unser erster Weg führte uns direkt nach Brighton.

Natürlich begrüßte mich die WG hier mit verdreckter Küche und eklig behaartem Bad. Doch die beiden Dresdner entführten mich ja erstmal zu einer Tour durch Südengland. Bad und Küche durften also noch etwas vor sich hin gammeln, ohne von mir mit Verachtung und Putzmittel bestraft zu werden.Mich erwarteten sonnige und bewegungsreiche Tage. Wir wanderten durchs Dartmoor und die englische Riviera, bestaunten traumhafte Hafenstädte wie Brixam, Darthmore und Plymouth und genossen vor allem die Vorzüge des Campingbusses (eingebautes Bad und Küche!!!).




Am beeindruckendsten fand ich die Ladram Bay. Im Gegensatz zu den weißen Kreidefelsen hier in der Gegend ist dort vor allem der rote Sandstein zu bestaunen.

Ich habe auch gleich mal die Chance genutzt und nahm ein Fußbad im Meer. Dabei sollte es nicht bleiben.
Ein paar Tage später wagten der Traumprinz und ich uns am Strand von Torcross komplett ins Wasser. Es war nicht so kalt wie befürchtet. Die ganze Aktion war eigentlich sehr spaßig. Die Wahlschottin war glaube ich sogar etwas traurig das ihr Babybauch ihr bei diesem leicht frostigen Abenteuer entgegenstand.
In Plymouth stieg ich dann in den Zug und brauchte 6h bis Brighton. Erst im Zug fiel mir auf, dass ich zum ersten Mal seit Wochen mal wieder Zeit mit mir allein verbrachte. Der Genuss dessen hielt nicht mal bis Southhampton.
Die erste Phase ermöglichte mir meine Familie, denn Oma sponsorte die überteuerten Flüge in die Heimat um Ostern mit der Familie zu verbringen. Es ist erstaunlich wie anders man seine Familie wahr nimmt, wenn man von Heimweh geplagt nach Hause kommt. Nicht mal an Weihnachten liegt soviel Harmonie im Haus. Ich habe jede Minute genossen. Nur der Gedanke noch einmal zurück nach Toulouse zu müssen verdarb mir die letzten Tage.Doch letztlich war es nur eine Nacht und die war mit nur 4 h Schlaf auch noch recht kurz. Immerhin wurde ich bis in die frühen Morgenstunden von meinen französischen Mitbewohnerinnen, Studienfreunden, Rugbyteamkolleginnen und sogar dem Coach gefeiert.
Am nächsten Morgen packte ich dann meine Sachen um mich auf die 10 stündige Zugfahrt nach Dünkirchen zu machen. Dort wollten mich die Wahlschottin und ihr Traumprinz einsammeln um mir zur flugfreien Flucht auf die Insel zu verhelfen.
Damit begann die zweite Phase.
Nach einer weiteren kurzen Nacht befuhren wir kurz vor 08:00 Uhr die Fähre von Dünkirchen nach Dover.
Wo wir in Frankreich noch in Nebel gehüllt waren begrüßte uns in Dover die Sonne und schon fiel der erste französische Stress von mir ab. Unser erster Weg führte uns direkt nach Brighton.
Natürlich begrüßte mich die WG hier mit verdreckter Küche und eklig behaartem Bad. Doch die beiden Dresdner entführten mich ja erstmal zu einer Tour durch Südengland. Bad und Küche durften also noch etwas vor sich hin gammeln, ohne von mir mit Verachtung und Putzmittel bestraft zu werden.Mich erwarteten sonnige und bewegungsreiche Tage. Wir wanderten durchs Dartmoor und die englische Riviera, bestaunten traumhafte Hafenstädte wie Brixam, Darthmore und Plymouth und genossen vor allem die Vorzüge des Campingbusses (eingebautes Bad und Küche!!!).
Am beeindruckendsten fand ich die Ladram Bay. Im Gegensatz zu den weißen Kreidefelsen hier in der Gegend ist dort vor allem der rote Sandstein zu bestaunen.
Ich habe auch gleich mal die Chance genutzt und nahm ein Fußbad im Meer. Dabei sollte es nicht bleiben.
Ein paar Tage später wagten der Traumprinz und ich uns am Strand von Torcross komplett ins Wasser. Es war nicht so kalt wie befürchtet. Die ganze Aktion war eigentlich sehr spaßig. Die Wahlschottin war glaube ich sogar etwas traurig das ihr Babybauch ihr bei diesem leicht frostigen Abenteuer entgegenstand.
In Plymouth stieg ich dann in den Zug und brauchte 6h bis Brighton. Erst im Zug fiel mir auf, dass ich zum ersten Mal seit Wochen mal wieder Zeit mit mir allein verbrachte. Der Genuss dessen hielt nicht mal bis Southhampton.
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