Zwei Rugbywelten
Vor knapp zwei Wochen also machte sich mein Dicker auf den Weg hierher um meinen Gemütstiefpunkt mitzuerleben. Ich glaube so hat er sich unser Wiedersehen nicht vorgestellt, aber nicht immer kann man sich die eigene Laune aussuchen.
Ich weiß nicht ob es an dem Besuch aus Deutschland lag oder an dem einseitigen Pastamenu in der WG, doch mir war nach deutscher Küche. So entschied ich meine Mitbewohnerin mit deutscher Küche zu quälen.Ihr dürft raten:

Ich fand es lecker und beschwert hat sich keiner. Würden sie aber wohl auch nicht wagen. Ich könnte ja zukünftig das Kochen verweigern.
Trotz der auf dem Tiefpunkt dümpelnden Stimmung musste ich an diesem Abend noch ausgehen, da ich es meiner Mitbewohnerin schon vor Katastrophenbeginn versprochen hatte. Also hatte ich mich etwas aufgehübscht und den partyfreudigen Wirtschaftsmathematiker auf eine Juristenparty geschleift.



Das Motto der Feier war "Trugbilder", was das ein oder andere merkwürdige Outfit erklärt. Länger als zwei Stunden hielt ich es dort jedoch nicht aus und quängelte Elise und den Partylöwen heim.
Wer in Toulouse wohnt muss auch ein Spiel der heimischen Rugbymannschaft sehen, so behaupten hier zumindest die Rugbyfans. Also besorgte ich zwei sehr günstige Studentenkarten für das Rugbyligaspiel der "Rouge et Noir" gegen Montpellier.


Letztere wurden ganz schön verhauen! Das Spiel war großartig und wir hatten perfekte Plätze. Wir saßen direkt hinter den Goalstangen, welche in der ersten Halbzeit von Montpellier, nicht sehr erfolgreich, verteidigt wurden. Schon in den ersten 30 Minuten lag Toulouse 20 Punkten vorn. Aber genug zu diesem Rugbyspiel.
Noch lustiger war nur der Samstag den wir von 15:00 bis 20:00 Uhr im Irish Pub verbrachten um zwei Spiele des 6 Nations Rugby Turniers zu verfolgen. Nach nur einer Halbzeit hatte mein Dicker schon ca. 15 EUR in Bier umgesetzt während ich mich immernoch verzweifelt an einem Guiness festhielt. Nicht das er sich für die 15 EUR hätte betrinken können. Ein großes Bier kostet hier ca. 5,50 EUR. Da lacht das Kneiperherz und weint die Biertrinkergeldbörse.
Natürlich machte sich meine männliche Begleitung zunächst unbeliebt bei Walisern, weil die einfach nicht verstehen konnten warum ein Deutscher ein schottisches Rugbytrikot trägt. Doch unsere Tischnachbarn waren schließlich schwer begeistert von dem Rugbyfreak im blauweißen Trikot und er verdiente sich mit einer Rugbywissensfrage noch ein zusätzliches Pint. Da der freundliche Spender sich nicht lumpen ließ kam ich zu meinem unverdienten zweiten Guiness. Gut amüsiert hat sich der Nebentisch als ich schließlich meinen Englandschal auspackte und wir somit nicht gerade Einigkeit verkörperten. Während ich das Spiel Schottland/England wirklich interessiert verfolgte, verbrachten die Männer ihre Zeit mit Fachsimpelei. Gut angesäuselt torkelten wir schließlich heim, wohnten der üblichen Samstags Wg-Party noch eine Zeit bei und trugen die bierschweren Köpfe schließlich ins Bett.
Am Montag machten wir uns endlich auf den lang ersehnten Weg nach Brighton. Der Flug war verspätet, der Bus auch und dennoch konnte mir nichts die Laune verderben. Nicht mal die Tatsache das mein Kameradisplay witzigerweise ohne äußerlich bemerkbare Einwirkung zerstört wurde hat mich lang beschäftigt. (Fotos werden ab jetzt blind gemacht). Ich hetzte ohne mich gehetzt zu fühlen zu all meinen Verabredungen. Sogar ein Kaffee mit Tiffy war drin.
Mehr als einmal wurde ich mit einer Begrüßungsumarmung fast zu Boden gerissen. Ich glaube die vermissen mich wirklich. Eigenartig.
Das Rugbyspiel am Mittwoch war trotz lediglich 20 Minuten aktiver Teilnahme recht anstrengend und ich habe immernoch Muskelkater. Natürlich haben wir gewonnen, sodass Sussex in diesem Jahr ungeschlagen die Liga anführt.
Am Abend ging es zunächst zum Abendessen mit den LL.M. Studenten und anschließend zum Thema "Cave Girls" ins Oceana. Meine Güte sahen wir alle blöd aus, aber was solls. Es war großartig. Jede Minute auf dieser Insel, in dieser Stadt war großartig. Gestern Nachmittag dann flog ich zurück nach Toulouse und am Abend verließ auch mein Liebster die Insel Richtung Berlin.
Wenn mir bewusst wird, dass ich in zwei Wochen die Hälfte des Jahres bereits hinter mir habe fürchte ich mich vor September. Natürlich vermisse ich euch alle, natürlich fehlt mir meine Familie, mein Zu Hause, mein Liebster, mein DRESDEN.
Doch England fühlt sich so richtig an.
Ich fand es lecker und beschwert hat sich keiner. Würden sie aber wohl auch nicht wagen. Ich könnte ja zukünftig das Kochen verweigern.
Trotz der auf dem Tiefpunkt dümpelnden Stimmung musste ich an diesem Abend noch ausgehen, da ich es meiner Mitbewohnerin schon vor Katastrophenbeginn versprochen hatte. Also hatte ich mich etwas aufgehübscht und den partyfreudigen Wirtschaftsmathematiker auf eine Juristenparty geschleift.
Das Motto der Feier war "Trugbilder", was das ein oder andere merkwürdige Outfit erklärt. Länger als zwei Stunden hielt ich es dort jedoch nicht aus und quängelte Elise und den Partylöwen heim.
Wer in Toulouse wohnt muss auch ein Spiel der heimischen Rugbymannschaft sehen, so behaupten hier zumindest die Rugbyfans. Also besorgte ich zwei sehr günstige Studentenkarten für das Rugbyligaspiel der "Rouge et Noir" gegen Montpellier.
Letztere wurden ganz schön verhauen! Das Spiel war großartig und wir hatten perfekte Plätze. Wir saßen direkt hinter den Goalstangen, welche in der ersten Halbzeit von Montpellier, nicht sehr erfolgreich, verteidigt wurden. Schon in den ersten 30 Minuten lag Toulouse 20 Punkten vorn. Aber genug zu diesem Rugbyspiel.
Noch lustiger war nur der Samstag den wir von 15:00 bis 20:00 Uhr im Irish Pub verbrachten um zwei Spiele des 6 Nations Rugby Turniers zu verfolgen. Nach nur einer Halbzeit hatte mein Dicker schon ca. 15 EUR in Bier umgesetzt während ich mich immernoch verzweifelt an einem Guiness festhielt. Nicht das er sich für die 15 EUR hätte betrinken können. Ein großes Bier kostet hier ca. 5,50 EUR. Da lacht das Kneiperherz und weint die Biertrinkergeldbörse.
Natürlich machte sich meine männliche Begleitung zunächst unbeliebt bei Walisern, weil die einfach nicht verstehen konnten warum ein Deutscher ein schottisches Rugbytrikot trägt. Doch unsere Tischnachbarn waren schließlich schwer begeistert von dem Rugbyfreak im blauweißen Trikot und er verdiente sich mit einer Rugbywissensfrage noch ein zusätzliches Pint. Da der freundliche Spender sich nicht lumpen ließ kam ich zu meinem unverdienten zweiten Guiness. Gut amüsiert hat sich der Nebentisch als ich schließlich meinen Englandschal auspackte und wir somit nicht gerade Einigkeit verkörperten. Während ich das Spiel Schottland/England wirklich interessiert verfolgte, verbrachten die Männer ihre Zeit mit Fachsimpelei. Gut angesäuselt torkelten wir schließlich heim, wohnten der üblichen Samstags Wg-Party noch eine Zeit bei und trugen die bierschweren Köpfe schließlich ins Bett.
Am Montag machten wir uns endlich auf den lang ersehnten Weg nach Brighton. Der Flug war verspätet, der Bus auch und dennoch konnte mir nichts die Laune verderben. Nicht mal die Tatsache das mein Kameradisplay witzigerweise ohne äußerlich bemerkbare Einwirkung zerstört wurde hat mich lang beschäftigt. (Fotos werden ab jetzt blind gemacht). Ich hetzte ohne mich gehetzt zu fühlen zu all meinen Verabredungen. Sogar ein Kaffee mit Tiffy war drin.
Mehr als einmal wurde ich mit einer Begrüßungsumarmung fast zu Boden gerissen. Ich glaube die vermissen mich wirklich. Eigenartig.
Das Rugbyspiel am Mittwoch war trotz lediglich 20 Minuten aktiver Teilnahme recht anstrengend und ich habe immernoch Muskelkater. Natürlich haben wir gewonnen, sodass Sussex in diesem Jahr ungeschlagen die Liga anführt.
Am Abend ging es zunächst zum Abendessen mit den LL.M. Studenten und anschließend zum Thema "Cave Girls" ins Oceana. Meine Güte sahen wir alle blöd aus, aber was solls. Es war großartig. Jede Minute auf dieser Insel, in dieser Stadt war großartig. Gestern Nachmittag dann flog ich zurück nach Toulouse und am Abend verließ auch mein Liebster die Insel Richtung Berlin.Wenn mir bewusst wird, dass ich in zwei Wochen die Hälfte des Jahres bereits hinter mir habe fürchte ich mich vor September. Natürlich vermisse ich euch alle, natürlich fehlt mir meine Familie, mein Zu Hause, mein Liebster, mein DRESDEN.
Doch England fühlt sich so richtig an.
ich dich auch!
AntwortenLöschenlol
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