Als ich London zum ersten Mal sah, war mein Kopf voll mit Gedanken. Ich war angefüllt mit Worten, die mein englisches Herz recht treffend beschrieben hätten. Toulouse überraschte mich und dennoch fiel es mir nicht schwer, die Gemäuer und das Gefühl, das einem diese Stadt gibt, zu erklären. Venedig verließ ich sprachlos. Ich suche noch immer nach Worten und ich fürchte, dass auch die Bilder diesem magischen Ort nicht gerecht werden. Es fehlt der ständige, hauchzarte Geschmack von Salz auf den Lippen, während man auf die Lagune hinausblickt. Es fehlt der weiche Wind im Gesicht, sieht man uns auf dem Vaporetto durch die Kanäle schweben. Es fehlt der Duft von gewaschenem, jahrhundertealtem Stein, wenn es regnet, und das Ziehen der Sonne in den Augen, wenn die Lagune glitzert. Venedig steht für die Magie des Verfalls. Sie trägt den eigenen Untergang wie ein Hochzeitskleid, voller Stolz und ohne Wehmut. Venezia ist alt und st...
Ich sollte eben nichts versprechen, was ich nicht halten kann! Was habe ich mir auch dabei gedacht. Ich schaffte es ja gerade mal regelmäßig an meiner Doktorarbeit zu tippseln, E-Mails zu beantworten und Bewerbungen zu schreiben. Es hätte mir klar sein sollen, dass dabei kein Antrieb bleibt um den Blog zu unterhalten. Nun ja. Bilder angucken macht doch sowieso viel mehr Spaß, oder? Also werde ich das schlecht verfasste Getippsel kurz halten und euch einen bebilderten Überblick über das bisherige Jahr verschaffen. Das Jahr begann so wie das alte endete: eine Menge Rugby und noch mehr Arbeit! Neben der Promotion arbeitete ich auch schwer an einem Finanzplan für das nächste Studienjahr. Immerhin sollte ja meine Förderung am 30.09. auslaufen. Ich schlug mir also, ganz nebenbei, so manchen Abend mit Bewerbungen um die Ohren. Dazu aber später! Zusammenfassen lassen sich Januar bis März also in folgenden Bildern: ("Ich könnte einfach mit der Widmung anfangen!") ...
Morgen Abend verlasse ich dieses Land, wie auch im letzten Jahr, um den Sommer in Deutschland zu verbringen. Natürlich kann ich nicht einfach Koffer packen, ohne an das letzte Jahr zu denken. Ich erinnere mich kaum an die Dinge, die ich getan habe, oder daran, wo ich war. Doch ich erinnere mich noch sehr genau daran, wie ich mich fühlte. Verzweiflung, Trauer und das Gefühl unendlicher, schmerzender Leere trieben mich im letzten Sommer zurück nach Deutschland. Ich musste mich verstecken, nur für eine Weile, nur vor mir selbst, dem Erlebten und den Zurückgelassenen. Der letzte Sommer spiegelte das Jahr davor. Dieser Sommer wird auch wie das Jahr davor! Dies ist der Grund dafür, dass ich nun voller Vorfreude und mit Schmetterlingen im Bauch die Reise nach Deutschland antrete. Mein Jahr war toll: Ich hatte nur einen Job und wohnte an einem wunderbaren, seelestreichelnden Ort. Zum ersten Mal seit Langem bekam ich Anerkennung für meine Arbeit, meine Leistungen im Sport, dafür, da...
ein video ist beigefügt... kein bild... Ps: erledigt
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