Hello Brighton
Eine Nacht und einen Tag Brighton habe ich nun hinter mir und schon gibt es soviele Dinge zu berichten, dass sie diesen Blog sprengen würden. Ich kann euch hier also nur Zusammenfassungen geben, die ich aber nur zu gerne auf Nachfrage per Mail, oder in dem ein oder anderen Skypegespräch weiter ausführe.
1. Die Reise
Ich weiß ich habe immer behauptet Zug fahren zu lieben, aber ich hatte ja keine Ahnung! Aus den 11:13 h Zugfahrt wurden mal eben 13 h zzgl. 1 h Bummelbahn nach Brighton. Der Weg durch Deutschland war routiniert und verlief bis auf furchtbar schlechte Ravioli im ICE Bistro auch ohne größere Zwischenfälle. Doch der Eurostar hat mich fertig gemacht. Wer der Meinung ist der Check-In eines Flughafens ist nervenaufreibend, ist schlichtweg noch nie Eurostar gefahren! 4 Sicherheitskontrollen hatte ich zu passieren bis ich endlich 15 Minuten auf den Zug warten durfte. Die Fahrt selbst verlief dann bis auf eine Gruppe nerviger Teenie-Amis unspektakulär. Erfreulich war, dass das Ticket nach Brighton schließlich 15 GBP günstiger war, als ich es im Internet gesehen hatte. Schließlich erreichte ich nach 20 minütigem Fußmarsch durch Brighton das Hostel. Bekam von einem freundlich nuschelnden Briten den Schlüssel und fiel nach kurzem Spaziergang am Meer in mein Bett. Die beiden Fotos zeigen euch meine derzeitige Bleibe und meine beiden "Mitbewohner".



Garnicht so schlecht wie ich finde und jedem zu empfehlen der einen Besuch in Brighton plant. *räusper*
Garnicht so schlecht wie ich finde und jedem zu empfehlen der einen Besuch in Brighton plant. *räusper*
2. Die Wohnungssuche
Was hatte ich für eine Panik. Was wenn dieser Vermieter nicht da ist, oder noch schlimmer, was wenn er nur stinkige Zimmer hat, oder noch viel schlimmer, was wenn er GARKEINE Zimmer mehr hat. Vom Hostel zum Büro des Vermieters waren es auf der Karte nur ein paar Zentimeter. Das wusste ich natürlich NICHT als ich das Hostel gebucht habe, aber ich liebe diese Zufälle. Dort angekommen war der Schuppen (!) verriegelt. Der niedliche freundliche Nachbar gab mir die Auskunft das vor 11 nie mit jemandem zu rechnen ist, eigentlich ja sehr sympathisch. Also atmete ich tief durch und wählte die Nr. um das erste englische Telefonat meines Lebens zu führen. Fazit: Man, das war ja einfach! Als ich später zum verabredeten Zeitpunkt zurück kam, war der Vermieter zwar immernoch nicht da, aber der Schuppen (!) geöffnet und seine Assistentin versorgte mich, ganz englische Gastgeberin, mit köstlichem Tee.
Der überaus sympathische Vermieter kam schließlich im roten Flitzer angebraust, entschuldigte sich permanent und lud mich kurzerhand zur Spritztour durch Brighton ein, um mir das EINZIGE noch freie Zimmer zu zeigen. Das ich zuerst auf der falschen Seite im Wagen einsteigen wollte entging ihm zu meinem Glück. Ich entdeckte das Lenkrad auch noch bevor ich mich setzte.
An der Wohnung angekommen traf mich kein Schlag mehr, denn der gute Mann hatte mich eindrucksvoll auf den Baustellenanblick vorbereitet. Das Haus an sich ist sehr englisch und erinnert stark an die Potter-Filme. Mein Zimmer ist auch fast so groß wie der Raum unter der Treppe. Gerade wird alles saniert, da die Vormieter darin wohl mehr hausten als wohnten. Kein schöner Anblick. Aber dennoch war ich sofort in die Diele und meinen Wandschrank verliebt und begeistert vom kleinen Garten und der riesigen Küche. Nicht zuletzt ist das Häuschen nur 10 min Fußweg von der Uni entfernt. Also: MEINS! Die Adresse bekommt ihr per Mail, sobald ich offiziell eingezogen bin.
Der überaus sympathische Vermieter kam schließlich im roten Flitzer angebraust, entschuldigte sich permanent und lud mich kurzerhand zur Spritztour durch Brighton ein, um mir das EINZIGE noch freie Zimmer zu zeigen. Das ich zuerst auf der falschen Seite im Wagen einsteigen wollte entging ihm zu meinem Glück. Ich entdeckte das Lenkrad auch noch bevor ich mich setzte.
An der Wohnung angekommen traf mich kein Schlag mehr, denn der gute Mann hatte mich eindrucksvoll auf den Baustellenanblick vorbereitet. Das Haus an sich ist sehr englisch und erinnert stark an die Potter-Filme. Mein Zimmer ist auch fast so groß wie der Raum unter der Treppe. Gerade wird alles saniert, da die Vormieter darin wohl mehr hausten als wohnten. Kein schöner Anblick. Aber dennoch war ich sofort in die Diele und meinen Wandschrank verliebt und begeistert vom kleinen Garten und der riesigen Küche. Nicht zuletzt ist das Häuschen nur 10 min Fußweg von der Uni entfernt. Also: MEINS! Die Adresse bekommt ihr per Mail, sobald ich offiziell eingezogen bin.
3. Brighton
London liebt mich. Und Brighton wird von den Engländern wohl nicht umsonst "London an der Küste" genannt. Diese Stadt ist fantastisch. Es ist permanent so, als würde man durch die schönsten Gassen Londons laufen und immer wieder blitzt der wunderschönen Meerblick zwischen den Häusern hindurch. Ich mache einen Schritt aus dem Hostel und falle fast ins Wasser! Zwar bestand mein Frühstück heute nur aus unglaublich schlechtem Kaffee und 2 Tage altem Brötchen, aber Aussicht und Begleitung waren bezaubernd.



Heut war ich mit dem Studivz Frauenmördern unterwegs. Wie sich herausstellte ist er ganz harmlos und tatsächlich nur auf der Suche nach einem Mitleidenden. Wir waren dann auf ausführlichem Spaziergang durch Brighton. Der Gute ist schon seit Sonntag hier und hat heute erst ein privat vermietetes Zimmer bei einem wohl deutlich homosexuellen Einheimischen bekommen. Dabei hat sich der Gute sogar um mein Wohl gesorgt und wollte mir auch gleich ein Zimmer vermitteln. Aber ich hatte zu dem Zeitpunkt unseres Treffens schon meine Wahl getroffen. Bis eben waren wir in Brighton unterwegs, hatten ein kleines Abendessen und haben uns warm geredet. Sicher wird es gut tun jemanden hier zu haben der mit einem vergleichbaren Hintergrund einen ähnlichen Weg geht, aber dennoch bin ich interessierter an meinen neuen Mitbewohnern.
Alles in Allem beginnt mein Jahr hier einfacher als gedacht. Ich fürchte fast, dass bald irgendetwas furchtbar schief gehen wird, nur damit ich mich bestätigt fühle mit all meiner Panik. Sonst wäre die ja Verschwendung gewesen.
Morgen fahre ich raus zur Uni und versuche mal heraus zu finden welche Kurse ich eigentlich belegen kann und muss. Ihr werdet von mir lesen.
Heut war ich mit dem Studivz Frauenmördern unterwegs. Wie sich herausstellte ist er ganz harmlos und tatsächlich nur auf der Suche nach einem Mitleidenden. Wir waren dann auf ausführlichem Spaziergang durch Brighton. Der Gute ist schon seit Sonntag hier und hat heute erst ein privat vermietetes Zimmer bei einem wohl deutlich homosexuellen Einheimischen bekommen. Dabei hat sich der Gute sogar um mein Wohl gesorgt und wollte mir auch gleich ein Zimmer vermitteln. Aber ich hatte zu dem Zeitpunkt unseres Treffens schon meine Wahl getroffen. Bis eben waren wir in Brighton unterwegs, hatten ein kleines Abendessen und haben uns warm geredet. Sicher wird es gut tun jemanden hier zu haben der mit einem vergleichbaren Hintergrund einen ähnlichen Weg geht, aber dennoch bin ich interessierter an meinen neuen Mitbewohnern.
Alles in Allem beginnt mein Jahr hier einfacher als gedacht. Ich fürchte fast, dass bald irgendetwas furchtbar schief gehen wird, nur damit ich mich bestätigt fühle mit all meiner Panik. Sonst wäre die ja Verschwendung gewesen.
Morgen fahre ich raus zur Uni und versuche mal heraus zu finden welche Kurse ich eigentlich belegen kann und muss. Ihr werdet von mir lesen.
PS:
Wie es ging nix schief? Ich denke das wird alles so furchtbar? Ach menno.... auf dich ist ja gar kein Verlass ;-)
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